Medien

 

Dienstag 4.7.2017 Mittagspause in Werk 13, Steinheim:

Aktion „70 Kollegen für 70 Cent mehr“

 

Die Stuttgarter Zeitung berichtet:

Querelen mit der IG Metall

memu SAM Automotive, Hersteller von Zierleisten für Autos, räumt die von der IG Metall angeprangerten Versäumnisse ein. Zehn Prozent der Beschäftigten würden lediglich 9,20 Euro pro Stunde verdienen.


Der Zulieferer SAM Automotive in Steinheim am Albuch/Ostalb, Hersteller von Zierleisten aus Aluminium für Autos, hat mit Unverständnis auf die Warnstreiks der Mitarbeiter reagiert.

Weiterlesen: :http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.querelen-mit-der-ig-metall-sam-automotive-fordert-mehr-geduld.ada22af2-40b9-448f-9b74-099008c84f0e.html

 

Die Geislinger Zeitung berichtet:

Finanzchef verlässt Firma SAM

memu Paukenschlag bei der Firma SAM Automotive: Finanzchef Thomas Erath verlässt den Automobilzulieferer

Während am Donnerstag vor den Werkstoren von SAM in Böhmenkirch 250 Beschäftigte mit Trillerpfeifen und Sprechchören lautstark mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen forderten, ging es offenbar auch in der Chefetage des Automobilzulieferers hoch her

Weiterlesen: :http://www.swp.de/geislingen/lokales/landkreis_gp/finanzchef-verlaesst-firma-sam-15292824.html

 

Die Südwest Presse berichtet:

„Wir sind keine Tiere, uns füttert man nicht“

memu Im Streit um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bei der Firma SAM verschärft sich der Ton. Gestern fand in Böhmenkirch der vierte Warnstreik innerhalb von zwei Wochen statt.

Beim Streit um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen bei der Firma SAM werden immer schärfere Töne angeschlagen.

Weiterlesen: :http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/_wir-sind-keine-tiere_-uns-fuettert-man-nicht_-15287412.html

 

Die Heidenheimer Zeitung berichtet:

Unzumutbare Arbeitsbedingungen: IG Metall erhöht den Druck auf SAM

memu Die Gewerkschaft spricht von „unzumutbaren Arbeitsbedingungen“ bei der ehemaligen Binder-Gruppe. Das Unternehmen gesteht Mängel ein


Mit den Vorwürfen, die seitens der IG Metall Göppingen-Geislingen aktuell gegen den Binder-Nachfolger SAM Automotive Group erhoben werden, ist nicht zu spaßen: Gewerkschaftssprecher Manuel Schäfer will von „teils unzumutbaren Arbeitsbedingungen und hygienischen Verhältnissen“ wissen.

Weiterlesen: :

 

 

Warnstreik am Donnerstag 22.6.2017 in Böhmenkirch

 

Warnstreik am Dienstag 20.6.2017 in Feldstetten

Beim dritten Warnstreik bei SAM fordern nun auch rund 250 Beschäftigte aus dem SAM-Werk 9 den Tarifvertrag.

 

Die Schwäbische Zeitung berichtet:

Warnstreik in Feldstetten

Feldstetten memu 200 Mitarbeiter der Firma SAM automotive Group (der früheren Firma Binder) haben am Dienstag ab 13 Uhr für zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Dabei handelte es sich um den dritten Warnstreik nach denen in den Heidhöfen (Werk 2 und 10 ) und Steinheim (Werk 13). Die Produktionsausfälle sollen laut Manuel Schäfer von der IG Metall Göppingen-Geislingen so lange zunehmen, bis die Geschäftsleitung ein akzeptables Angebot unterbreitet.

Neben der Forderung von Lohnerhöhungen um 70 Cent pro Stunde, „einer fairen und gleichen Bezahlung zwischen Leiharbeitern und Festangestellten“, einem nach Betriebszugehörigkeit gestaffelten Weihnachtsgeld und anteiligem Urlaubsgeld wiesen die Mitarbeiter pfeifend, lautstark und wütend auch auf mangelnde hygienische Verhältnisse im Unternehmen hin: Es gebe keine getrennten Duschen zudem nur eine Toilette für eine ganze Abteilung in der Produktion. Das sei nicht mehr hinnehmbar

Quelle: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Warnstreik-in-Feldstetten-_arid,10687534_toid,338.html

Feldstetter legen Arbeit nieder

Mitarbeiter der SAM automotive Group in Feldstetten fordern mehr Geld – Geschäftsführung sieht keinen Spielraum

Feldstetten sz Streik in Feldstetten: 200 Mitarbeiter der Firma SAM automotive Group (früher Firma Binder) haben am Dienstagnachmittag für zwei Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Der dritte Warnstreik innerhalb der Firmengruppe des Automobilzulieferers. Laut Manuel Schäfer von der IG Metall Göppingen-Geislingen sollen die Streiks so lange anhalten, bis die Geschäftsleitung „ein akzeptables Angebot“ unterbreitet. Die Beschäftigten fordern mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Die Geschäftsführung unterdessen verweist darauf, dass sie gerne mehr zahlen würde, das Geld allerdings fehle. Auch, weil der vorherige Eigentümer die Firma schlecht geführt habe.

Den Mitarbeitern in Feldstetten geht es nicht nur um Lohnerhöhungen (um 70 Cent pro Stunde), eine „faire und gleiche Bezahlung“ von Leiharbeitern und Festangestellten und ein nach Betriebszugehörigkeit gestaffeltes Weihnachtsgeld und anteiliges Urlaubsgeld. Sondern auch um bessere Hygiene: Lautstark pfeifend, teils wütend kritisierten sie, dass es in dem Betrieb in Feldstetten keine getrennten Duschen und nur eine Toilette für eine ganze Abteilung in der Produktion gebe. Doch damit nicht genug: Maschinen seien veraltet, eingekauftes Material schlecht; erwartet werde aber Qualität.

„Ich erfülle die steigenden Stückzahlen und bekomme noch immer das gleiche Geld“, sagt Ahmed, seit vier Jahren in Feldstetten beschäftigt. „Wie kann man leben mit neun Euro Stundenlohn, wenn ich noch zwei Stunden Fahrzeit habe?“ „Ungerecht und willkürlich“, ist aus den Kreisen der Mitarbeiter zu hören, sei die Lohnfestsetzung. Elvira Soloviev ist seit vier Monaten als Leiharbeiterin beschäftigt und erhält 9,20 Euro pro Stunde. Frieda Lang arbeitet seit fünf Jahren in der Firma, in der Laserabteilung, und verdient 9,48 Euro.

C&A-Familie hinter Investor

Manuel Schäfer von der IG Metall kritisiert in Feldstetten: „Diese Art der Politik kann nicht weitergehen: Keine versprochenen Sozialräume, keine Lohnerhöhungen, die Wartung für die Maschinen und auch die Schulungen haben nicht stattgefunden, aber es werden Unterschriften verlangt, um nach außen behaupten zu können, es handele sich um geschultes Personal.“

Kollege Martin Purschke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Göppingen, weist auf die Firmengeschichte hin: Von der einstigen Binder-Gruppe mit Hauptsitz in Böhmenkirch ging das Unternehmen im Februar 2016 an die Firma Bregal Unternehmerkapital (Sitz in München). Eine Beteiligungsgesellschaft, hinter der sich auch die holländische Familie Brenninkmeijer verbirgt, die 1841 das Modehaus C&A gründete. Um vom schlechten Namen wegzukommen, so Purschke, „wurde aus Binder die Firma SAM automotive Group“. Und Mitarbeiter hätten tatsächlich auf verbesserte Arbeitsbedingungen gehofft.

Dazu zähle zum Beispiel eine Absaugvorrichtung zum Absaugen von Schmutz- oder Metallpartikeln, die beim Polieren von Zierleisten anfallen. Die Leute, so Purschke, seien „schwarz nach dem Arbeiten“. Insgesamt sei die Firma in schlechtem Zustand.

„Wissen, dass das wenig Geld ist“

Der SZ hat SAM eine Stellungnahme für Mittwoch zugesichert. Doch die Geschäftsführung äußerte sich bereits in anderen Medien zu den Vorwürfen. Der NWZ Göppingen sagte Geschäftsführer Peter Markowsky: „Wir wissen, dass das sehr wenig Geld ist.“ Mehr als der knapp unter zehn Euro angesiedelte Stundenlohn sei angesichts der angespannten Lage des Unternehmens aber nicht drin. Als Bregal den Hersteller von Dachrelings und Zierleisten für die Automobilindustrie im Februar 2016 von den Gebrüdern Binder kaufte, „stand die Firma kurz vor der Insolvenz“, so Markowsky in der NWZ. Doch die Lage habe sich danach noch als deutlich schlimmer entpuppt. Vor allem in puncto Arbeitssicherheit. Hier seien bislang rund eine Million Euro investiert worden.

„Wir haben die IG Metall von Anfang an gebeten, uns drei Jahre Zeit zu geben, um das Unternehmen wieder auf stabile Beine zu stellen.“ Deshalb versteht Markowsky nicht, warum Gewerkschaft und Betriebsrat nun schon ein Jahr nach der Übernahme Druck machen. „Ich kann nur Geld verteilen, das ich in der Tasche habe“, so Markowsky. Daher gebe es derzeit andere Prioritäten als eine Lohnerhöhung. Die soll es aber auf jeden Fall geben: „Was die Brüder Binder 20 Jahre lang gemacht haben, will ich nicht auf Dauer machen“, verspricht Markowsky.

Das Unternehmen hat 1400 fest Beschäftigte, zwischen 400 und 600 Leiharbeiter und dazu einen „kroatischen Werkvertrag“ mit weiteren 400 Leuten, wie IG Metall-Mann Purschke berichtet: „Viele Leiharbeiter verdienen heute mehr Geld als fest Beschäftigte. Dazu kommt, dass sich in diesem Unternehmen die übelste Sorte an Sexismus und Rassismus zeigt, mit der ich je in meinem Job zu tun hatte.“

Der vierte Warnstreik findet am Donnerstag in Böhmenkirch statt.

Quelle: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Feldstetter-legen-Arbeit-nieder-_arid,10687624_toid,338.html

 

Warnstreik am Mittwoch 14.6.2017 in Steinheim

Mehr als 200 Beschäftigte aus dem SAM-Werk 13 zeigen mit einem Warnstreik, dass auch sie hinter den Forderungen stehen.

 

Die Heidenheimer Zeitung berichtet:

Warnstreik: Mitarbeiter von SAM Automtive fordern mehr Lohn

Vor den Toren des Steinheimer Werks findet am Mittwoch ein Warnstreik statt.

Am Mittwoch findet bei der Firma SAM Automotive in Steinheim ein Warnstreik statt. Begründet wird der Streik damit, dass es seitens der Geschäftsleitung keinen neues Angebot für Lohnverhandlungen und keinen neuen Verhandlungstermin gegeben habe.

Am Mittwoch findet bei der Firma SAM Automotive in Steinheim ein Warnstreik statt. Begründet wird der Streik damit, dass es seitens der Geschäftsleitung keinen neues Angebot für Lohnverhandlungen und keinen neuen Verhandlungstermin gegeben habe.

Quelle: http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/warnstreik_-mitarbeiter-von-sam-automotive-fordern-mehr-lohn-15208942.html

 

Warnstreik am Mittwoch 7.6.2017 in Heidhöfe

Rund 250 Beschäftigte der Werke 2 und 10 forderten SAM auf endlich ein Angebot für Tarifverhandlungen vorzulegen. Sie fordern mehr Geld, gleiches Geld für gleiche Arbeit, Urlaubs- und Weihnachtsgeld für alle.

 

Die Geislinger Zeitung berichtet:

Warnstreik bei SAM in Böhmenkirch

IG Metall und der Betriebsrat der Firma SAM Automotive Group fordern höhere Löhne – am Mittwoch sind die 300 Beschäftigten auf den Heidhöfen in Böhmenkirch zum Warnstreik aufgerufen.

Thomas Hehn |

Nachdem am Freitag auch  die mittlerweile fünfte Verhandlungsrunde keine Einigung brachte, gehen IG Metall und Betriebsrat bei der Firma SAM Automotive Group jetzt in die Offensive: Am Mittwoch sind alle Mitarbeiter der Werke 2 und 10 auf den Heidhöfen ab 13 Uhr zu einem Warnstreik aufgerufen. Damit sollen die Beschäftigten demonstrieren, dass sie „die Hinhaltetaktik bei den Verhandlungen und den jahrelangen Stillstand bei den Löhnen nicht länger akzeptieren und jetzt Erhöhungen fordern“, so die IG Metall in einer am Dienstag um 17.30 Uhr  verschickten Pressemitteilung. Gewerkschaft und Betriebsrat fordern:

Lohnerhöhungen in Höhe von 70 Cent pro Stunde in einer ersten Stufe und weitere 70 Cent, um unterschiedliche Löhne anzugleichen.

Ein nach Betriebszugehörigkeit gestaffeltes Weihnachtsgeld, das im ersten Jahr 400 Euro und ab dem 5. Jahr 1300 Euro beträgt.

Ein einheitliches Urlaubsgeld in Höhe von 50 Prozent pro Urlaubstag für alle Beschäftigten ohne Abzug für Krankheit.

„Nach 15 Monaten unter der neuen Geschäftsleitung brauchen die Beschäftigten endlich auch Lohnerhöhungen“ betont Manuel Schäfer von der IG Metall. Schäfer zufolge arbeitet die Mehrheit bei SAM für Stundenlöhne zwischen 9,20 Euro und zehn Euro und hat seit Jahren keine Lohnerhöhung bekommen.

Quelle: http://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/warnstreik-bei-sam-in-boehmenkirch-15159832.html

 

Die Beschäftigten von SAM fordern…